3. bis 5. Februar 2005 "Sterndlschauen" im Garten                             ZURÜCK
Eine längere Schönwetterphase mit arktischen Nächten bietet Zeit für die Wintersternbilder.
Temperaturen zwischen minus 5 und minus 13 Grad , fast kein Wind und gutes Seeing
Besonders Saturn ist jetzt super zu sehen, die Cassini-Teilung ist wie gestanzt im Okular.
Selbst im Dobson steht der Planet ohne flimmern.
Folgende Objekte habe ich in dieser Zeit besucht :
M41 - Im Großen Hund - offener Sternhaufen- südlich unter Sirius.
M44 - Der "beehive star cluster" im Krebs
M42 - Der große Orion Nebel. Ich versuche HBeta- und UHC Filter am Flammennebel - kein Erfolg.
Die Suche nach M79, dem Kugelsternhaufen im Hasen, gebe ich auf,
der Grund dafür ist in der enormen Lichtverschmutzung durch die Großstadt Wien zu suchen.
Auf diesem Bild lässt sich die Aufhellung bis zum Oriongürtel erkennen.
M79 steht zu weit unten, also da kann man nichts erkennen.
Weiter mit M50, M46 und M47 - mit der Goto Steuerung sind diese offenen Sternhaufen leicht zu finden.
Der Atem kondensiert vor dem Kameraobjektiv.
Der große Vorteil an der Heimbeobachtung ist die Nähe der warme Stube,
welche ich alle 30 Minuten aufsuche. Natürlich ist der Garten ein mieser Beobachtungsplatz -
aber bei minus 10 Grad ist es, glaube ich, ein guter Kompromiss.
Störende Straßenlaternen und Lichtverschmutzung - aber
                        "Any observing is better than no observing!"
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